Umbau und Erweiterung des Geissbühlerhauses in Oberdiessbach
Das denkmalgeschützte Geissbühlerhaus aus dem Jahr 1771 wurde in einem sorgfältig abgestimmten Planungs- und Restaurierungsprozess instand gesetzt.
Im historischen Kopf des Gebäudes sind neue Räumlichkeiten für den Tageschulbetrieb sowie für den Musikunterricht entstanden. Dabei wurde grosser Wert darauf gelegt, die ursprüngliche Bausubstanz zu erhalten und zugleich zeitgemässe Nutzungen harmonisch zu integrieren.
Im ehemaligen Ökonomie-Teil des Gebäudes entstand ein Saal für die Gemeinde. Aus der früheren Heubühne wurde eine vielseitig nutzbare Kulturbühne.
Im Zuge der Erweiterung des Geissbühlerhauses entstand ein klar gestalteter, moderner Annex, der in einen respektvollen Dialog mit dem historischen Bestand tritt. Der neue Baukörper definiert nicht nur die Adressierung des Ensembles neu, sondern bildet zugleich den Haupteingang zum Saal.
Grosszügige Öffnungen und eine zurückhaltende Materialisierung schaffen eine transparente Verbindung zwischen Alt und Neu, während funktionale Abläufe und Zugänge sinnvoll neu organisiert wurden.
Fotografie: Damian Poffet