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Ausgangslage
Für das Areal «Bärenmatte» gilt seit 1992 eine Überbauungsordnung. Während der östliche Arealteil mit einer Wohnüberbauung überbaut wurde, besteht auf dem westlichen Arealteil, bestehend aus der schützenswerten Liegenschaft des ehemaligen Restaurants Bären und einer als Schafweide genutzten Fläche, noch eine grosse Nutzungsreserve. Der Grundeigentümer will nun diese Nutzungsreserve mit einer attraktiven Wohnüberbauung überbauen.
Konzept
Entlang der Dorfstrasse werden drei zueinander versetzte Baukörper mit giebelständigen Satteldächern mit Dachvorsprung platziert, wobei zwei der drei Baukörper zusammengebaut sind. Die drei Gebäude sind typähnlich, haben aber einen leicht differenzierten Fassadenausdruck, so dass der Eindruck einer gewachsenen Bebauungsstruktur entsteht. Zwischen den ersten beiden Bauten öffnet eine Lücke den Durchblick in den Gartenraum. Die Adressierung erfolgt für alle Häuser von der Dorfstrasse her. Die Gebäudedimensionen- und -proportionen lassen sich im bestehenden Dorfkern verorten und erscheinen ortsverträglich. Die Sonderstellung des historischen Gebäudes «Bären» wird räumlich wie architektonisch im Strassenraum erhalten.
Standort
Bärenmatte Röthenbach im Emmental
Bauherrschaft
Privat
Verfahrensart
Gutachterverfahren
Verfahrensleitung
Lohner + Partner AG
Architektur
Dällenbach/Ewald Architekten AG
Landschaftsarchitektur
Dällenbach/Ewald Architekten AG